Ich habe tausendmal angefangen. Notizbücher, Apps, halbfertige Blogs. Tausendmal ist nichts passiert. Ein paar Einträge, dann Stille. Das Werkzeug war schuld, dachte ich. Zu kompliziert, zu bunt, zu viel. Klaus Lage hat für so einen Moment ein besseres Wort gefunden als ich: Irgendwann macht es einfach Zoom. Bei mir war es kein Blitz. Eher ein leiser Entschluss. Ich will einen Ort für Gedanken, die sonst verloren gehen. Keine Plattform, die mich mit Likes füttert. Kein Algorithmus, der entscheidet, was wichtig ist. Nur Text, auf meinem eigenen Stück Internet. Deshalb gibt es jetzt diesen Blog. Ein digitales Notizbuch, öffentlich, aber ohne Lärm. Kein Tracking, keine Cookies, keine Kommentarspalte, die gepflegt werden will. Ich schreibe, wenn es etwas zu schreiben gibt. Manchmal über Technik, manchmal über Konsum, manchmal über das, was mir am Rad unterkommt. Ob diesmal mehr daraus wird als tausendmal davor? Keine Ahnung. Aber diesmal fühlt es sich anders an. Diesmal hat es Zoom gemacht